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2007 - Frost & sullivan - Technology Leadership of the Year Award - European Interventional Radiology Market

Ziehm Vision Cappa IS
Perfekte Sicht auf das Operationsumfeld
Die Navigation in der Chirurgie funktioniert ähnlich dem bekannten GPS (Global Positioning System): Während beim GPS die Laufzeitmessung eines Zeitsignals von mindestens drei Satelliten eine exakte Positionsbestimmung auf einer Landkarte ermöglicht, so visualisiert das Navigationssystem im Operationssaal dem Operateur Ort und Orientierung seiner chirurgischen Instrumente exakt. Zum Beispiel wird bei minimal-invasiven Verfahren das Operationsumfeld, welches direkt nicht mehr einsehbar ist, auf dem Monitor sichtbar. In der chirurgischen Navigation werden die Instrumente mit individuell im Raum angeordneten kleinen Kugeln, sogenannten DRFs (Dynamic Reference Frame), für das Navigationssystem kenntlich gemacht. Die Rolle des GPS Satelliten übernimmt eine Infrarot-Kamera, die die Instrumente und die Kugeln ständig erfasst. Damit weiß das Navigationssystem stets, wo sich welches Instrument befindet. Als Karte, in der die Position der Instrumente dargestellt wird, dient bei vielen Eingriffen eine Röntgen-Aufnahme oder eine manuelle Referenzierung durch Abtasten von anatomischen Punkten am Patienten.

  

Das Navigationssystem stellt nun die „Karte des Körpers“ und die Position der Instrumente des Chirurgen dar. Bewegungen des Patienten während der Operation werden toleriert, da auch der Patient mit optischen Referenzpunkten, den DRFs, markiert ist. Der Operateur erhält eine äußerst präzise Angabe der Position und eine wertvolle Hilfe zum exakten Positionieren der Instrumente. Den Eingriff führt der Arzt aber weiterhin selbst aus – die Navigation erleichtert und präzisiert den Eingriff.

Navigation im C-Bogen schafft Platz im OP

CAS innovations und Ziehm Imaging vereinigen Navigation und Bildgebung. CAPPA SPINE und die CAOS-Produkte der CAPPA Produktfamilie sind direkt in die mobilen C-Bögen von Ziehm Imaging integriert – das schafft nicht nur mehr Raum und spart Kosten, sondern gibt dem Operateur größte Flexibilität.


CAPPA SPINE für sichere Navigation in der Wirbelsäulenchirurgie

Die Systemlösung CAPPA SPINE für die Wirbelsäulenchirurgie erlaubt eine einfache Planung und ein schnelles Setzen von Pedikelschrauben. Die Navigation beruht auf einem intraoperativ (z.B. mit dem Ziehm Vision Vario 3D) aufgenommenen 3D-Datensatz der Wirbelsäule. Die notwendigen  Referenzpunkte dazu werden dank neuer Entwicklungen minimal-invasiv am Patienten angebracht – die Belastung des Patienten bleibt gering. Der Operateur plant auf der Grundlage der 3D-Daten mithilfe eines Instruments verschiedene Trajektorien im Datensatz. Anschließend führt er seine Operationsinstrumente, wie Ahle oder Bohrer, entlang dieser geplanten Zugangswege. Während des Eingriffs lässt sich die Position der Instrumente und Schrauben immer in Echtzeit am Bildschirm verfolgen. Gleichzeitig stellt CAPPA SPINE wichtige Informationen, wie Winkel und Bohrtiefe für den Kanal der Pedikelschraube, dreidimensional und relativ zur Anatomie am Bildschirm dar. So hat der Arzt volle Kontrolle über den Bohrvorgang. Pedikelschrauben lassen sich exakt eindrehen, so dass das Risiko postoperativer Komplikationen minimiert wird.

CAPPA für die Orthopädie

Die Module der erfolgreichen Produktfamilie CAPPA für die orthopädische Chirurgie sind ebenfalls bequem und platzsparend in den Ziehm Imaging C-Bogen integriert erhältlich. Die patientenschonenden Lösungen für die Hüftendoprothetik CAPPA HIP umfassen konventionelle Prothesen aber auch substanzerhaltende Oberflächenprothesen. CAPPA KNEE ist eine Lösung für die Knieendoprothetik, bei der der Operateur den gesamten Eingriff im Vorfeld planen und das zu erwartende Ergebnis prospektiv bewerten kann.


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